Ein Beitrag zum Thema Balance.
Onboarding!
Neue Firma!
Alles wird besser!
Das Onboarding macht der Arbeitnehmer selbstverständtlich an einem Tag weit vor dem eigentlichen Arbeitsantritt.
Es ist aufregend, alle Möglichkeiten stehen mir offen, endlich eine Firma die mich sieht, mein Potential erkennt, mich als wertvollen Mitarbeiter sieht. Ich werde gefördert hier, ich werde all meine Kraft und Energie in dieses wundervolle Projekt namens neue Arbeitsstelle investieren!
Freude, Euphorie!
Neue Kollegen die kollegialer sind als jene in der ehemaligen Firma.
Vorgesetzte die mich nicht verarschen.
Chefs die ihre Firma vorwärts bringen wollen und ICH bin ein Teil davon, ich bin Teil vom Erfolg, ich BIN ein Teil vom Erfolg!
Endlich eine Firma die sich Zeit nimmt, mich einen Tag einfach reinschauen lässt, so dass ich alles kennenlerne und dann von Anfang an voll mit dabei bin.
Ich freue mich!
Ich bin positiv aufgeregt und es könnte mir nicht besser gehen!
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Interessant dass die Neuen einen Tag gratis arbeiten müssen, schon von Anfang an. Die Weichen sind somit gestellt.
Es wird genommen und nicht gegeben.
Loyalität ist eine Zweibahnstrasse.
Kein Wunder gehen die Guten, die ausgelaugten Topleute.
Mit einer Auslastung von weit über 120% Arbeitsvolumen.
Die Sesselfurzer denen der Personalverantwortliche ganz natürlich von 25% Auslastung auf 100% hilft, weil’s dann nicht ganz so blöd aussieht. Dafür geht man nach dem verschwendeten Tag noch zusammen eis go zieh.
Man ist ein Team.
Die andern arbeiten ja, das geht. Die beteiligen sich halt nicht so am sozialen Zusammensein, sollen die ihr eigenes Ding machen.
Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.
Immer.
Ausnahmslos.
Weisst Du als Chef WER genau Dein Geld reinbringt in Deiner Firma?
Weisst Du wer gern zusammensitzt und sich angeregt unterhält oft Stunden am Tag? Unbemerkt?
Hast Du eine Ahnung, wie die Zahlen manipuliert werden?
Vertraust Du Deinen Vertrauten?
Weisst Du, wie man erkennt und sieht?
Willst Du das?
Wir helfen.
Es wird weh tun.
